Gerd Jaklic

Gerd Jaklic ist geistig behindert und kann keine zusammenhängenden Sätze sprechen. Er lebt in einer betreuten Wohngemeinschaft des LVR.
Sein Sprache sind seine Bilder, die das täglich Erlebte erzählen. Er ist sehr neugierig, und so hat seine Betreuerin Ela Schneider, die auch als Bildhauerin arbeitet, sein Talent erkannt und gefördert. Der Kontakt zu Helga Pollok wurde 2010 aufgenommen, damit Gerd noch zusätzlich unterrichtet werden konnte. Hier hat er das Handwerk des Tiefdrucks an der Walze erlernt und feine Druckgrafiken geschaffen. Es folgten Linolschnitte und Encausticarbeiten, die als Weihnachtskarten verkauft wurden. Unverwechselbar sind sein Stil und die poetische Aussage seiner Bilder. Er nimmt seit vielen Jahren an Ausstellungen der Künstlergruppe Motus 4 teil.